Was du über den richtigen Monitorständer wissen musst

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Kürzlich präsentierte Apple auf der WWDC 2019 neben zahlreichen gewohnten Neuerungen auch ein Produkt, welches für viel Diskussionsstoff sorgte. Die Rede ist hierbei von einem Monitorständer für den Bildschirm des neuen Mac Pros.  Der Monitorständer wird künftig nämlich für einen stolzen Preis von 999 US-Dollar auf den Markt kommen. Auch wenn der passende Monitor zum Ständer schon über 5000 US-Dollar kostet, so grenzt Preis des Ständers auch nach Expertenaussagen an Wucher. Doch auch wenn Apples neuer Monitor Ständer bei vielen Nutzer aufgrund des Preises keinen Anklang findet, regte dessen Ankündigung vielerorts eine Debatte über den richtigen Ständer für den eigenen Heimrechner an.

Falsche Positionierung des Monitors

Heutzutage verbringen wir einen Großteil unserer Zeit vor dem Rechner. Sei es zum arbeiten im Büro, zum Spielen von Games oder zur einfachen Unterhaltung auf Plattformen wie YouTube, Twitch und Co. Da diese Tätigkeiten meist im sitzen stattfinden, besitzen viele bereits gute Stühle, um den Rücken zu entlasten und eine gute Körperhaltung am Schreibtisch zu erzielen. Worüber sich allerdings die wenigsten Gedanken machen, ist die richtige Position des Monitors. Meist steht dieser einfach mit dem mitgelieferten Ständer unmittelbar vor dem Nutzer auf dem Schreibtisch. Doch das ist bei weitem nicht die optimale Lösung. Gerade bei Bildschirmen im günstigen Preissegment sind die mitgelieferten Ständer nicht ausreichend adjustierbar. Im besten Fall lassen sich diese gerade einmal nach vorne oder hinten verstellen. Diese fehlende Personalisierbarkeit führt oft zu einer falschen Körperhaltung bei der Nutzung, die auf Dauer gesundheitliche Folgen haben kann. Daher ist es wichtig gleich beim Kauf des Monitors auf dessen Kompatibilität mit Monitorständern von Drittanbietern zu achten.

Was ist der VESA-Standard?

Es gibt eigens für Bildschirmhalterungen einen internationalen Standard. Die Rede ist hierbei von der VESA Norm. Ein Display mit VESA Standard verfügt über mindestens vier Gewinde, die in den Rahmen des Monitors integriert sind. Diese können dann problemlos mit einer VESA Halterung verschraubt werden. Derzeit unterstützen die meisten Bildschirmständer auf dem Markt die VESA Norm. Allerdings unterstützen viele Monitore, gerade im niedrigen Preissegment diese Norm nicht. Daher ist es wichtig schon beim Kauf des Bildschirms auf dessen VESA-Kompatibilität zu achten.

Arten von Monitorständern

Hat man nun also einen VESA-Monitor, so sollte man sich Gedanken darüber machen, welche Positionierung man die Richtige ist. Dies hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Benötigt man nur eine Halterung, die stabiler ist als die Mitgelieferte? Dann ist man auch schon mit günstigen Halterungen gut bedient. Diese erlauben einem oftmals schon die Adjustierung der Höhe, sowie das Drehen und Kippen des Monitors und sind oftmals schon für kleines Geld zu haben. Ist man allerdings auch bedacht Platz auf dem Schreibtisch einzusparen, gibt es hierfür diverse Optionen. Eine wäre es auf eine Wandhalterung zurückzugreifen. Es gibt hierbei zwei verschiedene Varianten von Wandhalterungen. Einmal diese, die den Monitor direkt fest und gerade an der Wand halten und jene die mit einer Art ausfahrbarem Arm funktionieren und den Monitor damit sehr flexibel machen. Der Nachteil bei Wandhalterungen ist natürlich das notwendige Bohren von Löchern in die Wände. Allerdings spart man dabei auch eine Menge Platz und es sieht natürlich auch deutlich schicker aus. Eine weitere Option, gerade für Multi-Monitor-Setups sind Halterungssysteme, welche direkt an den Tisch geklemmt werden. Diese können oftmals zwei Monitore oder mehr gleichzeitig halten. Dabei gilt jedoch auch vorab darauf zu achten, auf wie viel Gewicht eine solche Tischhalterung ausgelegt ist.

Preise von VESA-Ständern

Preislich belaufen sich die Monitorständer mit VESA-Norm selbst im qualitativ höheren Segment im Normalfall auf maximal 200€ und sind damit deutlich günstiger als Apples neuer Ständer für das Mac Pro Display. Sie offerieren dabei allerdings dieselbe Funktionalität. Apple selbst bietet bei dem eigenen Bildschirm ein Upgrade von ca. 200 Euro auf die VESA-Norm an. Somit kann auch der neue Apfel-Bildschirm mit herkömmlichen VESA-Halterungen eingesetzt- und einiges an Geld für das Monitor-Zubehör gespart werden.