Bittere Niederlage in Wels | Wochenendrückblick der Südstädter Dreierkette

Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte ist Admira Wacker in einem Pflichtspiel in der Huber Arena in Wels zu Gast. Gegen den Aufsteiger, den man in der Hinrunde durch ein Last-Minute-Tor mit 1:0 besiegen konnten, musste das Trainerteam auf den verletzten Kapitän Lukas Malicsek und den gesperrten Josef Weberbauer verzichten. Für sie kamen im Vergleich zum Heimsieg gegen die Young Violets Manuel Holzmann und Felix Holzhacker in die Startelf.

Das Spiel begann für unsere Mannschaft zwar gut, da Alexander Schmidt in der 6. Minute bereits die erste gute Torchance hatte. Nur eine Minute später führten dann aber die Gastgeber nach ihrer ersten Torchance. Ex-Admiraner Albin Gashi trat einen Freistoß auf Ex-Admiraner Nicolas Keckeisen, der den auf Marek Svec verlängert und dieser das 1:0 erzielte. Jörg Siebenhandl war hier chancenlos.

In der Folge war es kein gutes Spiel unserer Mannschaft. Der Spielaufbau passierte fast nur mit langen Bällen, die oft nicht ankamen und das Spiel war geprägt von technischen Fehlern beider Mannschaften. Wels stellte das Mittelfeld gut zu und versuchte offensiv mit Pässen in die Tiefe gefährliche Akzente zu setzen, was aber nicht gelang. So sahen die 1.100 Zuschauer in Wels in dieser Phase des Spiels kaum Strafraumaktionen.

Kurz vor der Pause kam unsere Mannschaft aber dann doch noch zu Chancen. Aaron Sky Schwarz köpfte in der 39. Minute nach einer Ecke den Ball aufs Tor und Matija Horvat kam im Strafraum aus guter Position zu einem Volleyschuss, verzog aber deutlich. So ging es mit einer 1:0 Führung für Wels in die Halbzeitpause.

In dieser war für Matteo Meisl Schluss. Er wurde durch Sandro Steiner ersetzt und außerdem stellte Trainer Thomas Silberberger wieder auf das gewohnte 5-2-3 um. Anfang der 2. Halbzeit war das Spiel sehr hektisch und von vielen Fouls geprägt. Je länger das Spiel aber dauerte, desto besser kam die Mannschaft von Admira Wacker ins Spiel.

Die erste Chance hatte Alexander Schmidt in der 59. Spielminute, der bei einem Freistoß den Ball nicht richtig trifft. Das kann man beim Schuss von Sandro Steiner in der 64. Minute nicht behaupten. Sein guter Abschluss von der Strafraumgrenze wird noch von einem Welser Verteidiger abgefälscht. Wels hatte in dieser Phase auch eine Chance durch Sebastian Feyrer, der per Seitfallzieher an Jörg Siebenhandl scheiterte.

Nach dieser Chance und einem Doppeltausch – Marco Wagner und Christopher Olsa kamen für Aaron Sky Schwarz und Justin Forst – kam Admira Wacker nochmal so richtig in Fahrt. Steiner scheiterte nach schöner Ablage des eingewechselten Wagner in der 81. Minute an Tormann Kilian Schröcker und Filip Ristanic – ebenfalls eingewechselt – bei einem Freistoß knapp an der Mauer.Die beste Ausgleichschance hatte Stefan Haudum der in der 87.Minute nur die Stange traf beziehungsweise Matija Horvat, der den Nachschuss aus kurzer Distanz nicht aufs leere Tor bringen konnte. Die letzte Chance hatte dann noch Christopher Olsa in der 6-minütigen-Nachspielzeit. Nach einer Ablage von Alexander Schmidt schießt er aus kurzer Distanz flach ins Eck, aber der Welser Schlussmann war rechtzeitig unten. Danach war Schluss und unserer Mannschaft musste die 2. Niederliga in dieser Zweitligasaison hinnehmen.

 

FC Hertha Wels – Admira Wacker

Tor: Svec (7.)

Aufstellung Admira Wacker: Siebenhandl; Horvat, Haudum, Meisl (45. Steiner), Holzhacker (67. Ristanic); Holzmann, Gemicibasi, Schwarz (78. Wagner); Schabauer (88. Ajanovic), Forst (78. Olsa), Schmidt


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