Pflichtsieg verpasst: Admira kommt gegen Vienna nicht über Remis hinaus | Wochenendrückblick der Südstädter Dreierkette
Am Freitag um 20:30 fand das Topspiel der 26. Runde der 2. Liga statt. Admira Wacker empfang die Vienna im ersten Heimspiel von Harald Suchard als Cheftrainer. Bereits vor dem Spiel fand eine Ehrung der Doublesieger aus dem Jahr 1966 statt. Hervorragend abgerundet wurde die Ehrung durch eine Choreographie unserer Fanszene, die das Spiel einläuten sollte.
Bei diesem musste Harald Suchard nach dem 0:0 bei Austria Salzburg auf den Gelb-Gesperrten Turgay Gemicibasi und den Verletzten Alexander Schmidt verzichten. Sie wurden von Fabian Feiner und Marco Schabauer ersetzt. Da im 18-Uhr-Spiel Austria Lustenau gewonnen hatte, war klar, dass ein Sieg Pflicht sei, um an den Vorarlbergern dranzubleiben.
Die erste Chance im Spiel hatte auch unsere Mannschaft. Nach einer Flanke von Matteo Meisl konnten die Gäste den Ball nicht klären und Justin Forst nahm den Ball direkt aus gut 12 Meter, scheiterte aber an Vienna-Tormann Bernhard Unger. Es sollte jedoch leider der einzige Schuss aufs Tor unserer Mannschaft im gesamten Spiel bleiben.
Die Vienna auf der anderen Seite hatte zwei absolute Top-Chancen: In der 25. traf Luca Edelhofer bei einem Freistoß aus zentraler Position zirka 25 Meter vor dem Tor nur die Stange, genauso wie Marco Gantschnig der den Abpraller per Kopf ebenso an die Stange setzt. Da hatte unsere Mannschaft großes Glück, dass die Gäste nicht in Führung gingen.
Die zweite große Chance der Döblinger war dann bereits in der 84. Minute, da das Spiel ansonsten sehr torchancenarm war. Nach einem Eckball kommt Florian Prohart zum Kopfball, doch der Ball geht zuerst an die linke Stange, dann an die Latte und danach an die rechte Stange bevor ihn Clemens Steinbauer, der in der Halbzeit Jörg Siebenhandl aufgrund des Verdachts auf eine Gehirnerschütterung ersetzte, festhalten konnte.
Da der Ball nicht hinter der Linie war, endete das Spiel mit einem 0:0, mit dem Admira Wacker noch gut bedient war. Trotzdem sind sich nach dem Spiel alle einig, dass das zu wenig war. So beträgt der Rückstand auf Tabellenführer Austria Lustenau bereits 6 Punkte. Bei 4 ausstehen Spielen ist rechnerisch der Aufstieg noch möglich, aber er war definitiv schon mal realistischer.
Als kleiner positiver Aspekt dieses Freitagabends muss noch die Rückkehr von Lukas Makicsek erwähnt werden. Der Kapitän kam nach 52 Tagen zu seinem Comeback.
ADMIRA WACKER – FIRST VIENNA FC 1894 0:0
1.564 Zuschauer
Aufstellung Admira Wacker: Siebenhandl (46. Steinbauer); Horvat, Haudum, Meisl; Weberbauer, Feiner (63. Steiner), Holzhacker (63. Holzmann); Alar, Wagner (54. Malicsek)
Südstädter Dreierkette – Wir sind Simon, Flo und David und haben aus unserer Leidenschaft für den großartigsten Fußballverein der Welt einen Podcast gegründet. In diesem geht es um alles, was rund um die Admira passiert. Vor allem der wöchentliche Ligabetrieb wird von uns genau unter die Lupe genommen (LINK).












